Reif für einen Inselurlaub
Reif für einen Inselurlaub

Homepage der Familie Speicher oder wie das Saarland sich in die Schönheiten der Eifel verliebte.

Rita und Reiner, 2014


Über uns

Das sind wir

Reiner und Rita im Jahr 2007
Unsere Kinder Martin und Michael anlässlich der Diplomierungsfeier von Michael am 20.12.2011, Universität Trier

Martin arbeitet als Diplomingenieur (FH) seit 2005 in der Abteilung IV Bauwesen-Technische Bauverwaltung der Gemeinde Beckingen. Als Gemeindebauingenieur ist er zuständig für gemeindliche Neubauten, Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, Kanalanschlüsse und Submissionen.                                                                      Michael arbeitet seit 2012 als Diplomgeograph in der Abteilung F Landes- und Stadtentwicklung des Ministeriums für Inneres und Sport in Saarbrücken. Er kümmert sich u.a. um die Digitalisierung von Karten aus dem Bereich der Regional- und Landesplanung. Bauleitplanerische Aufgaben mit Diskussionen über städtebauliche Entwicklungen, die sich an den vorhersehbaren Bedürfnissen orientieren, strukturieren seinen Arbeitstag.

Reiners Familie

Die Zeit vergeht, Menschen ändern sich, aber die Erinnerungen bleiben.

Am 1. September 1937 heiraten auf dem Standesamt in Dillingen Albert Nikolaus Speicher, geboren am 9. April 1912, verstorben am 23. März 1950, und Martha (Elfrieda) Barbara Schmitt, geboren am 22. Juni 1914, verstorben am 7. November 2005. Die kirchliche Trauung findet am 2. September 1937 in der Pfarrkirche zu Wadgassen statt.

Barbara (Bäwe) Schmitt, geb. Gindorf, die Mutter der Braut und Anna Speicher, geb. Weiland, die Mutter des Bräutigams, rahmen das Brautpaar ein. Die Väter (Nikolaus Speicher und Matthias Schmitt) sind zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben. Am rechten Bildrand stehen die älteste Schwester der Braut, Maria Hansen mit ihrem Mann Philipp und links hinter der Braut Emma Konrad, die mittlere Schwester, mit ihrem Mann Karl.Die Brüder des Bräutigams, Johann und Lorenz Speicher sind bereits verstorben, die unverheiratete Schwester Else fehlt auf dem Bild.

Der zweite Weltkrieg wird für die drei jungen, ins Leben startenden Familien (Hansen, Konrad und Speicher) zur Zäsur. In der hinteren Reihe von links Alfred und Karl Heinz, die Söhne von Emma und Karl Konrad, dann Rudolf und Regina, die Kinder von Maria und Philipp Hansen. Im Kinderwagen links Gertrud Konrad und Günther Speicher, geb. am 21. April 1939. Die folgenden 10 Jahre sind nicht geprägt vom "Leben", sondern vom "Überleben", die drei Ehemänner, Philipp, Karl und Albert sterben innerhalb von zwei Jahren an den Folgen des überlebten Krieges. Die Sorge um die Kinder und die Hoffnung auf bessere Zeiten geben den Witwen Kraft, die Lebenssituationen zu meistern.

4. März 1952: Martha (Frieda) Speicher mit ihren beiden Söhnen Günther (Philipp), geb. am 21. April 1939 und Reiner (Rudolf), geboren am 18. Feb. 1948. Christine (Regina), Günthers und Reiners Schwester, ist wenige Wochen nach ihrer Geburt am 21. Dez. 1946 an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

Das ist Günther, der große Bruder von Reiner. Nach einer Lehre am Amtsgericht in Saarlouis besucht er während seiner Tätigkeit als Justizangestellter das Abendgymnasium in Saarbrücken. Dort legt er sein Abitur ab und schreibt sich an der Universität Saarbrücken in den Fächern Mathematik und Geographie ein. Am geographischen Institut wird er Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Josef Schmithüsen, für den er die organisatorische Vorbereitung von Vorlesungen übernimmt und geographische Fachaufsätze redaktionell überarbeitet. Nach seinem Staatsexamen in den Fächern Mathematik und Geographie absolviert er als Studienreferendar am Realgymnasium seine Ausbildung für das Lehramt am Gymnasium. In den folgenden Jahren ist er mitverantwortlich für die Konzeption und für die inhaltliche Ausprägung des Schulversuchs "Oberstufe Saar" und "Reformierte Oberstufe", Schulmodelle, die in Dillingen ihre endgültige Gestalt bekommen. Als Studiendirektor leitet er am Realgymnasium Dillingen die Abteilung "Verwaltung". Nach einer schweren Krankheit verstirbt Günther am 19. Jan. 2001.

Das ist Reiner. Nach dem Besuch der Katholischen Volksschule Dillingen in der Herrenstraße und des Realgymnasiums Dillingen erhält Reiner im Oktober 1966 das Abiturzeugnis. Nach dem Wehrdienst beginnt er im SS 68 ebenfalls in den Fächern Mathematik und Geographie sein Studium für das Lehramt an Realschulen an der Universität Saarbrücken. Während seiner 40-jährigen Tätigkeit im Saarländischen Schuldienst lernt Reiner alle Facetten des Lehrerberufs kennen:

- über 20 Jahre Fachleiter Mathematik und verantwortlich für die Ausbildung der kommenden Lehrergeneration 

- Leiter der Kommission für die Konstruktion der Mathematikaufgaben in zentralen Abschlussprüfungen

- Mitglied der Lehrplankommission Mathematik

- Referent bei LPM und ILF-Lehrerfortbildungen für das Fach Mathematik

- Teilnehmer bei TIMSS- und PISA-Studie

- Teilnehmer in Arbeitsgruppen zur Ausformulierung der Bildungsstandards und ihrer Illustration durch Aufgaben

- Aufgabenkonstrukteur für die länderübergreifenden Vergleichsarbeiten im Fach Mathematik - Tätigkeit mit Honorarvertrag am IQB in Berlin

- Mitautor bei einem saarländischen Schulbuchverlag

Am 31.Juli 2013 wird Reiner als stellvertretender Schulleiter in den Ruhestand verabschiedet.        

Mit 91 Jahren verstirbt Martha (Frieda) Speicher am 7. Nov. 2005. Die Renovierung des Hauses, die Pflege der gelähmten Mutter Barbara und die Fürsorge für ihre Kinder Günther und Reiner kennzeichnen die Nachkriegsjahre. Obwohl alleinstehend überwindet sie ohne zu jammern und zu klagen mit viel Kraft, Energie und Organisationstalent diese schwierigen Zeiten. Eigene Interessen und Erfolg sind zweitrangig. Das persönliche und berufliche Wohlergehen ihrer Kinder werden für sie zu Glücksmomenten ihres Lebens.

Nicht unerwähnt bleiben darf Friedas Schwägerin, unsere unverheiratete Tante Else, geboren am 25. Febr. 1906 in Sablon bei Metz, verstorben am 9. April 1996. Sie wohnt seit den 50-iger Jahren ebenfalls in unserem Elternhaus in der Merzigerstraße in Dillingen. Zufriedenheit ohne im Mittelpunkt zu stehen, Verzichten ohne zu leiden, sich am Wohl der Anderen zu erfreuen ist ihre Lebensphilosophie.

Ritas Familie

19. Mai 1949: Doppelhochzeit auf der Ölmühle Horbert in Immerath (Vulkaneifel). Josef Meiser, geboren am 16. Oktober 1922, verstorben am 9. November 1998 und Erika Horbert, geboren am 27. Juni 1925, verstorben am 7. Juni 2011 heiraten in der Pfarrkirche in Immerath. Gleichzeitig findet die Trauung von Mia Horbert, älteste Tochter aus der Ölmühle, mit Robert Schneiders aus Immerath statt.

Die Kinder der Familie Josef und Erika Meiser, geborene Horbert, von links:

Rita, Christel und Gisela

19. Mai 1949: Die Hochzeitsgesellschaft der Doppelhochzeit Erika Horbert und Josef Meiser (linkes Brautpaar), Mia Horbert und Robert Schneiders (rechtes Brautpaar), neben den Brautpaaren auf der linken Seite Karl Meiser, Josefs Vater, und Anna Horbert, Erikas und Mias Mutter, auf der rechten Seite Roberts Mutter und Anton Horbert, Erikas und Mias Vater.

Anton und Anna Horbert, geborene Rodermund, betreiben seit 1918 im Talgrund des Maarbaches, ein Kilometer südöstlich des Ortes Immerath, eine Mahl- und Ölmühle, die bis 1957 in Funktion ist. Aus dieser Ehe gehen 8 Kinder hervor. Der letzte Müller ist Wendelin, ein Sohn der Familie Horbert.

Die Immerather Mühle verbleibt auch nach dem Tode von Wendelin im Jahr 2013 im Besitz der Familie Horbert.

Die acht Kinder der Familie Horbert von links:

Agnes Weber, geborene Horbert

Wendelin

Edmund

Resi Kern, geborene Horbert

Viktor

Leni Kreuz, geborene Horbert

Erika Meiser, geborene Horbert

Mia Schneiders, geborene Horbert

Merscheid im Hunsrück, 1929: Die Familie Karl Meiser und Maria Meiser, geborene Schlicker, wohnen mit ihren 4 Kindern (von links) Josef, Karl, Gertrud und Leo in dem kleinen Hunsrückdorf Merscheid in der Nähe von Morbach. Dort übt Karl Meiser den Beruf des Lehrers aus.

1937: Gisela, auf dem Schoß ihrer Mutter Maria, macht die Familie Meiser komplett. In der hinteren Reihe die Kinder (von links) Josef, Leo und Gertrud, in Bildmitte der 10-jährige Karl.

Am Ende des zweiten Weltkriegs muss die Familie schlimme Schicksalsschläge verkraften: Maria stirbt im November 1944 nach einem Fliegerangriff auf Horath (Hunsrück), der Sohn Karl, in den letzten Kriegsmonaten als 16-Jähriger zur Wehrmacht eingezogen, gilt als vermisst.

Josef Meiser, Stationen seines Lebens:

geboren 16. Oktober 1922 in Merscheid (Hunsrück),

nach Volksschule und Gymnasium besucht Josef von 1938 bis 1940 die Meisterschule des deutschen Handwerks in Trier, im Wintersemester 1940/41 die Ingenieurschule für Maschinenbau in Saarbrücken.

Nach seiner Soldatenzeit im zweiten Weltkrieg absolviert Josef erfolgreich die Staatsbauschule in Trier mit dem Abschluss eines Ingenieurs für Tiefbau.

Seine berufliche Laufbahn als Bundesbahningenieur beginnt 1949 in Trier und führt ihn über Trier-Ruwer (1951), Pronsfeld (1954), Gerolstein (1956), Antweiler (1958) zur Bahnmeisterei nach Dillingen (1962) ins Saarland.

Nach einer Abordnung ins Bundesverkehrsministerium nach Bonn (1971) kehrt er in die Bundesbahndirektion Saarbrücken zurück.

Im Jahr 1982 tritt er als technischer Oberamtsrat der Bundesbahn in den Ruhestand.

Erika Meiser, Stationen ihres Lebens:

geboren am 27. Juni 1925 wächst Erika in der elterlichen Mühle in Immerath auf. Nach Abschluss der achtjährigen Volksschule arbeitet Erika im örtlichen Kindergarten und besucht Kochlehrgänge in Bad Godesberg. Bis zu ihrer Eheschließung mit Josef Meiser im Jahre 1949 packt sie im Haushalt und im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern mit an. In den darauffolgenden Jahren muss sie die Schwierigkeiten von fünf Umzügen meistern, bis sie endlich in einem eigenen Haus in Dillingen seßhaft wird. Das Wohlergehen der Familie und ihre Verbundenheit mit der Eifeler Heimat sind ihr lebenslang Verpflichtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Rita Speicher